Narbenbehandlung

Sie sehen selten schön aus, gehören aber zu unserem Leben: Narben. Grundsätzlich versteht man unter einer Narbe das Ersatzgewebe als Endzustand einer Wundheilung. Völlig egal, wodurch das intakte kollagene Netzwerk der Haut verletzt worden ist, an diese Stelle tritt ein faserreiches, fibrotisches Ersatzgewebe.

Viele Menschen dabei schnell an eher unschöne und auffällige Narbenwülste. Das muss nicht sein. Eine Narbe kann schmal, flach und schlussendlich wie ein dünner blasser Strich auf der Haut aussehen, der mit bloßem Auge kaum noch wahrzunehmen ist. Wichtig ist hier bereits die aufmerksame Planung einer Operation: Ich achte penibel darauf, dass die Narbe immer an einer möglichst unauffälligen und schlecht einsehbaren Stelle zum Liegen kommt: zum Beispiel in der neu definierten Unterbrustfalte, im Bereich der Bikinizone oder im Bereich des BH, so dass selbst auffällige Narben im Alltag nicht zu erkennen sind.

Darüber hinaus ist es wichtig, bei einer Operation das zerstörte Gewebe in mehreren Schichten mit unterschiedlichen Nahtmaterialien gleichmäßig zu nähen, um so den Zug auf einzelne Abschnitte zu minimieren und eine optimale Durchblutung in allen Gewebeschichten zu gewährleisten. Um ein perfektes Narbenbild zu erreichen, wird die oberste Hautschicht, die Epidermis, mit feinsten Nähten verschlossen. Es ist filigrane Detailarbeit, die sich – bei optimaler Umsetzung – wirklich lohnt.

Nach einem Eingriff erfolgt eine entsprechende Nachsorge mit regelmäßiger Kontrolle, so dass eine optimale Heilung mit diskreten Narben zu jedem guten operativen Gesamtkonzept dazugehört.

Sie wünschen eine Beratung?

Dr. med. Dr. med. univ. Stephan Hager, M. Sc., FEBOPRAS

Sie interessieren sich für weiterführende Informationen?
Sie wünschen eine persönliche Beratung oder einen Termin in meiner Praxis?

Ich freue mich auf Sie.